Pakete voller Hoffnung gehen von Mülheim aus in die Ukraine
Mülheims Hilfsbereitschaft ist ungebrochen. Die Tschernobyl-Initiative kann wieder elf Tonnen Hilfsgüter auf die Reise schicken. Wohin sie gehen.
Jürgen Skotschke spricht von „Paketen voller Hoffnung, die wir in die Ukraine schicken“. Der Vorsitzende, der seit 1992 ehrenamtlich aktiv ist für die Initiative Tschernobyl-Kinder, und seine Stellvertreterin Doris Nürnberger staunen immer wieder über die „anhaltende und ungebrochen hohe Spendenbereitschaft“, die sie im Vorfeld ihres Hilfstransportes immer wieder erleben. Sie und ihre Unterstützer „wollen machen, was machbar ist.“
Mehr als 1000 Menschen haben aus einem Schuhkarton ein schön verpacktes Weihnachtspaket mit so nützlichen Dingen wie Pflege- und Hygieneartikel, Süßigkeiten, Tee, Kaffee, haltbare Lebensmittel, Winterkleidung, Spielzeug und Schreibwaren gemacht und zum Second-Hand-Laden der Initiative am Kohlenkamp und zur Sparkasse am Berliner Platz gebracht.

Jürgen Skotschke, Initiator der Mülheimer Hilfsaktion, bei der Verabschiedung des Hilfstransports für Tschernobyl-Kinder auf dem Gelände der Feuerwache.
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